Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
4. Juni 2020 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
Verschoben
Entfällt: Porträt der Übersetzerin: Vera Bischitzky
Ein Ersatztermin wird bekanntgegeben.
Der Autor Iwan Gontscharow reist als Sekretär an Bord einer Fregatte um die Welt, sein berühmter Protagonist, Ilja Oblomow, liegt im Bett, hängt seinen Idealen nach und erlebt die Welt in kulinarischen Exzessen. Einen Bauch haben beide... »Wenn Sie wüssten, wie dick ich geworden bin, kaum zu glauben..., mir wächst über dem früheren ein zweiter Bauch«, so Gontscharow in einem seiner Briefe auf der Reise nach Japan.

Vera Bischitzky hat Gontscharows »Oblomow« neu übersetzt, Turgenjews »Aufzeichnungen eines Jägers« und Gogols »Tote Seelen«. Wenn wir russische Klassiker derzeit auf deutsch lesen, dann häufig in Vera Bischitzkys Sprache. Wie geht die Slawistin dabei vor? Arbeitet sie »mit dem Florett, treffsicher und elegant«, wie es im SPIEGEL hieß? Sie taucht tief ein in die Welt ihrer Autoren, voller Neugierde für deren Leben, für Realien, die sie umgaben: eine architektonische Besonderheit, ein bestimmtes Essen oder eine Opernarie...

Vera Bischitzky, in Berlin geboren, wollte ursprünglich Archäologie studieren. Die Liebe zur russischen Literatur wurde ihr im Elternhaus vermittelt, die Eltern zogen aus dem Westteil der Stadt in den Osten, ihre Tochter später wieder von Ost nach West… Berlin aber ist sie immer treu geblieben.

Markus Sahr lebt als freiberuflicher Übersetzer in Leipzig. Bekannt ist er vor allem durch seine Übersetzungen und Nachdichtungen portugiesischer Gegenwartsliteratur.

Eintritt frei

Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig


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