Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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© Foto: Anja Kapunkt
1. Dezember 2021 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
ABGESAGT
Jörn Lindskog »Das Tempelhofer Feld, direkt vor der Tür«
Der schwedische Übersetzer und Verleger im Gespräch mit Anja Kootz
Geboren ist er in Stockholm, seine Liebe aber gehört den Menschen und Orten in Berlin und der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seit mehr als 25 Jahren lebt der schwedische Politologe und Übersetzer Jörn Lindskog mit Blick aufs Tempelhofer Feld. Er arbeitete als Sozialarbeiter mit Obdachlosen, studierte Skandinavistik und Deutsche Literatur an der FU und wurde Fachübersetzer. 2008 gründete er einen eigenen belletristischen Verlag. - Doch was bewegt einen hart arbeitenden översättare, einen Übersetzer also, dazu, Verleger zu werden und auf literarische Entdeckungen aus Deutschland zu setzen? Wer liest Lindskogs Favoriten in Schweden und welches Ansehen genießt sein Verlag in beiden Ländern?

Zu Lindskogs eigenen Übersetzungen ins Schwedische zählen Werke von Uwe Timm, Ralf Rothmann, Siegfried Lenz, Astrid Rosenfeld oder Sabine Gruber. Jörn Lindskog erhielt zahlreiche Stipendien von deutscher und schwedischer Seite. Derzeit ist er Stipendiat in Dresden Hellerau.

Anja Kootz, geboren in Mecklenburg, übersetzt v.a. aus dem Französischen und hat sich einen Namen auch als Fotografin gemacht. Für das LCB reiste sie zu mehreren »Cities of translators« (Kalkutta, Montreal, Budapest) und kuratierte eigene Ausstellungen. Ihre Serie »Plainly Visible«, fotografische Porträts von Literaturübersetzerinnen und -übersetzern, wird 2022 im Literaturhaus Leipzig zu sehen sein.

Eintritt: 5,- / 3,- EUR

Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V., gefördert durch die Kulturstiftung des


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