Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Peter Adamik
20. Mai 2019 / 18 Uhr / Großer Saal
Zoom! Sachsens Kultur im Fokus
Land der Dichter und Denker?
Eva-Maria Stange spricht mit Michael Naumann über die Rolle von Literatur und Verlagswesen für die Menschen in Sachsen.
Trotz der Brüche in der Branche nach 1990 entwickeln sich wieder zahlreiche kleine Verlage und behaupten sich am Markt. Sachsens Schriftsteller werden viel gedruckt und gelesen. Aber wie gestaltet sich die Arbeit der AutorInnen und Verlage, wie sind die Leipziger Buchmesse und die Literaturpreise im aktuellen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen? Wie können junge AutorInnen und die dynamische Szene der Kultur- und Kreativwirtschaft im Freistaat voneinander profitieren? Sollten sich AutorInnen noch mehr in gesellschaftspolitische Diskussionen einmischen oder stößt die Literatur angesichts der aktuellen Spaltung auch an Grenzen? Wie sollte und kann Politik die Literatur und die Verlagsbranche unterstützen? Und was hält Michael Naumann von einem Verlagspreis?

Michael Naumann, 1941 in Köthen geboren, ist Rektor der Barenboim-Said Akademie in Berlin. 1998-2001 war er Staatsminister für Kultur der Regierung von Gerhard Schröder, zuvor Verleger in Deutschland (Rowohlt) und in den USA (Holt), später Chefredakteur und Herausgeber der ZEIT.

Eva-Maria Stange, geboren 1957 in Mainz, ist seit November 2014 Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst (SPD). Bis 1993 arbeitete sie als Hochschullehrerin, danach war sie u.a. am Zentrum für Lehrerbildung an der TU Dresden sowie als Bundesvorsitzende der GEW tätig.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter 0341 99 54 134

Veranstaltung der Friedrich-Ebert Stiftung in Kooperation mit dem Literaturhaus Leipzig im Rahmen der Gesprächsreihe »Zoom! Sachsens Kultur im Fokus« der Friedrich-Ebert-Stiftung


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