Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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23. April 2026 / 9 Uhr / Saal 3
Gerda Raidt »Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?«
Lesung für Grundschulklassen 3–4
Alle Kinder wollen, dass es immer gerecht zugeht. Aber bald merken sie, dass einige bevorzugt werden und andere trotz Anstrengung nicht weiterkommen. Da sie ihre eigene Welt als selbstverständlich nehmen, sehen sie lange nicht, dass es Unterschiede in der Herkunft gibt, die diese Ungerechtigkeit schaffen. - Dabei wäre es so wichtig, dass gerade Kinder dies erkennen. Auch die Klassismus-Forschung fordert, so früh wie möglich im Bildungssystem anzusetzen. Genau dies tut Gerda Raidts »Klassenbuch«: Es öffnet Kindern die Augen über die »feinen Unterschiede«, die schon Pierre Bourdieu beschrieben hat. Am Beispiel einer Grundschulklasse zeigt Gerda Raidt, wo überall diese Verschiedenheiten in den Lebenslauf eingreifen. Sei es beim Wohnen, Essen, der Art zu sprechen, beim Sport oder unserem Umgang mit Kultur. So wird eindrucksvoll klar, was schon früh - unbemerkt - für später vorgezeichnet wird. (Klett Kinderbuch 2025)

Gerda Raidt, Jahrgang 1975, studierte an der Burg Giebichenstein/Halle und an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Seit 2004 arbeitet sie als freie Illustratorin. Ihr Kinderbuch »Fritzi war dabei. Eine Wendewundergeschichte« wurde vom MDR als Kinderserie verfilmt und in den USA mit dem International Emmy ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Leipzig.

Kostenfreie Lesung für Grundschulklassen. Anmeldung bitte unter 0341 30 85 10 86 oder kontakt@literaturhaus-leipzig.de


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