Mit: Anna Yeliz Schentke, Murat Uyurkulak, Gonca Özmen, Achim Wagner, Efe Duyan
Ein sich wiederholendes Muster der letzten Zeit: Tausende und Hunderttausende protestieren in Belarus, Nepal, Georgien, Russland oder im Iran. Das wird in der Außenwelt mit großer, aber flüchtiger Anteilnahme beobachtet, innerhalb des betroffenen Landes werden die Proteste brutal unterdrückt. Im Frühjahr 2025 war die Medienlandschaft von der Türkei geprägt. Wie es bei medialer Aufregung oft üblich ist, hat das beinahe so plötzlich aufgehört wie angefangen.
Wie geht es weiter, wenn der Aufruhr für die übrige Welt nicht mehr so sichtbar ist? Welchen Sinn haben Proteste, wenn sie scheinbar zu nichts führen? Im Gespräch mit türkischen und deutschen Autoren wollen wir erkunden, welche unterschiedlichen Stimmen und Gesichter die Proteste haben und wie das in der Literatur weitergegeben wird.
Mit: Anna Yeliz Schentke, Murat Uyurkulak, Gonca Özmen, Achim Wagner, Efe Duyan
Moderation: Malte Fuhrmann, Olga Martynova
Fotos: A. Y. Schentke: Robert Schittko / M. Uyurkulak: Aslı Ilgın Kopuz / G. Özmen: Hasan Aydın / A. Wagner: Aysel Özkan / E. Duyan: David Konecny & Efe Duyan
Eintritt frei ǀ Veranstaltung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Kooperation mit dem Literaturhaus Leipzig
Gefördert durch die gemeinnützige Hertie Stiftung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen