Ein kurzer Frühling zwischen der Sächsischen Schweiz und den Schweizer Bergen wird zur Versuchsanordnung für Familie, Arbeit und das prekäre Glück, nicht ganz den Anschluss zu verlieren. Eine Chefin auf Zeit, ein Bruder, der nichts kann, außer alles richtig zu machen, eine hellsichtige Iris, ein kluges Balg und lustvoll unnötige Figuren bevölkern die Geschichte. Komisch, melancholisch und voller Selbstironie erzählt sie von den kleinen Verschiebungen, aus denen Lebenskrisen entstehen, und vom Humor als letzter Form des Widerstands.
«Ich schlage dieses Buch auf und bin mittendrin. Zwischen fremden Orten und vertrauten Gedanken entsteht ein Spannungsfeld aus Nähe und Distanz. Eine bildhafte, eindringliche Erzählung über die Frage, wo man wirklich hingehört. Sprachlich geschliffen und leichtfüßig! Hart und Straumann erzählen präzise und humorvoll, sie verstehen es, die Lesenden in ihren Bann zu ziehen.» Nicole Knuth, Schauspiel & Regie
Die Leipziger Schauspielenden erkunden mit feinem Gespür die Risse der Gegenwart und sind «eine der spannendsten und tiefgründigsten Entdeckungen in unserer Satire-Welt der letzten Jahre.» Aus der Laudatio zum Thüringer Kleinkunstpreis. Ihre Kunst lebt von Vielschichtigkeit und Genauigkeit, woraus Wucht entsteht. Kein Gedanke zu viel, kein Wort verschenkt, keine Wendung ist zufällig.