Ein Jahr, das alles verändert: 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich aus der Welt. Für die siebzehnjährige Jane bekommt das Leben erste Risse. Zu Rita, ihrer Stiefmutter, hat sie eine tiefe Bindung. Und wie soll sie mit einem Krieg umgehen, dessen Gewalt sie nicht begreifen kann? Wird ihre Freundschaft mit Lea dieses abgründige Jahr überdauern? Joachim, ein Analphabet in der Seelenliebe, begegnet dagegen mit Ende sechzig einer unverhofften Liebe, die er nicht hinterfragen muss. - Ein trotzig-heiterer Roman von beklemmender Aktualität, der nach Trost fragt in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. (Piper 2026)
Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände, Romane und die von Kritik und Lesepublikum begeistert aufgenommene Trilogie »Das Mädchen«, »April« und »Jahre später«, deren Einzeltitel alle für den Deutschen Buchpreis nominiert waren und zweimal auch auf der Shortlist standen. Zuletzt wurde sie mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis (2019) ausgezeichnet. Ihr Roman »Risse« stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2023.
Alexander Suckel, 1969 in Halle geboren, arbeitete 25 Jahre als Dramaturg, Regisseur und Kapellmeister an deutschen Theatern. Gründete und leitet seit 2018 das Literaturhaus Halle.
Eintritt: 10,- / 7,- EUR
Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V. Diese Veranstaltung teilen