Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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20. Februar 2020 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
»Der Stern von Granada«
Rolf Krohn in Lesung und Gespräch
»›Der Stern von Granada‹ ist eine wunderbar recherchierte und hinreißend erzählte Alternativweltgeschichte, die zum größten Teil im 14. Jahrhundert spielt: Ein kleiner Meteorit explodiert 1319 in der Erdatmosphäre und sein Donnerschlag veranlasst einige Menschen dazu, andere Entscheidungen zu treffen, als sie dies in unserer Welt taten.« (Rezension von Günther Barnewald). - Rolf Krohns jüngster Roman, 2019 im Erfurter Ulenspiegel Verlag erschienen, ist weder der klassischen Science Fiction noch dem Genre des historischen Romans zuzuordnen. »Alternativweltroman« nennt er diese besondere Form der Science Fiction, in der sich historische Detailgenauigkeit und Authentizität mit fiktiven Ereignissen verbinden, die, wären sie tatsächlich so geschehen, die europäische Geschichte nachhaltig verändert hätten.

Rolf Krohn wurde 1949 in Halle an der Saale geboren. Er begann in Dresden Physik zu studieren, wurde aber 1973 aus politischen Gründen exmatrikuliert. Danach war er als Chemiearbeiter und Nachtwächter tätig. Seit 1975 schreibt er, vor allem historische und Science-Fiction-Literatur. 1990 wurde Rolf Krohn rehabilitiert und konnte sein Studium 1992 mit dem Diplom beenden. Seit 1990 ist er Mitglied im Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V., von 2003-2018 im Vereinsvorstand. 2003/2004 erhielt er das Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Halle (Saale).

Eintritt: 2,- EUR

Veranstaltung des Freundeskreises Science Fiction Leipzig e. V.


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