Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Jürgen Bauer / Steve Castillo
6. Juni 2024 / 17 Uhr / Garten/Saal
»Wortbrücken: Der deutsch-jüdische Dialog in Übersetzungen hebräischer Literatur«
Gespräch mit Thomas Sparr & Amir Eshel
Wann beginnt man, in Deutschland israelische Literatur wahrzunehmen? In welchen Verlagen und in welchen Formen? Und vor allem mit welchen Autorinnen und Autoren? In ihrer Edition »Deutsche und Juden - Dokumentation einer Debatte« (2024) beleuchten Amir Eshel und Thomas Sparr eine Diskussion aus dem Jahr 1966, in der sich das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden nach dem Holocaust - ein Jahr nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland - spiegelte. Welche Bedeutung kam und kommt dem Austausch mit und über Literatur vor dem Hintergrund der hier zur Sprache gebrachten Fragen zu? Sparr und Eshel waren und sind seit den 1990er Jahren an diesem Austausch als Wissenschaftler, Verleger und Übersetzer unmittelbar beteiligt.

Thomas Sparr ist Autor und Verlagslektor bei Suhrkamp (Berlin); in den 1990er Jahren leitete er den Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag. Zuletzt hat er Bücher über »Die Todesfuge« von Paul Celan (2020) und über das »Tagebuch der Anne Frank« (2023) vorgelegt.

Amir Eshel ist Professor für Komparatistik an der Stanford University, USA. Er forscht über deutsch- und hebräischsprachige Gegenwartsliteratur. Zuletzt erschienen von ihm »Dichterisch Denken« (2020) und (zus. mit Thomas Sparr) »Deutsche und Juden. Dokumentation einer Debatte« (2024).

Eintritt: 7,- / 5,- EUR. Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Hebräische Literatur im 20. Jahrhundert: Israelisch-deutsche Konstellationen und Resonanzen« des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow, Leipzig; in Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit« und dem Literaturhaus Leipzig e.V. 


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